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Computergrafik: Wasserstoffplattform Lausitz

Wasserstoffplattform Lausitz

Aufgabenstellung: Diplomarbeit
Entwurfsverfasser: Marcel Lehmann
Tätigkeitsbereich: Lph. 1 – 3
Bruttogeschossfläche: ca. 28.000 m²
Bearbeitungszeitraum: 2005 – 2006

Auszeichnungen/Preise:

Bruno Taut Preis – Bundesarchitektenkammer (2006)

Mit der vorgeschlagenen Wasserstoffplattform am Rand eines Tagebaus wird ein symbolträchtiges Zeichen für den Wandel der Energieversorgung von endlichen zu regenerativen Ressourcen gesetzt.

Diese Zeichenhaftigkeit setzt sich konsequent in der Gestaltung der Anlage fort. Die große Geste eines geraden, lang gestreckten Baukörpers an der Kante des Abbaugebiets mit seiner markanten Querwand, die das Sammelbecken für Biomasse in der 40 Meter darunter liegenden Ebene bildet, wird in seiner Kraft und Dimension der umgebenden Landschaft gerecht.

Die Doppelfassade des langen Baukörpers, in der Grünalgen zur Erzeugung von Wasserstoff kultiviert werden sollen, setzt durch Beleuchtung auch nachts ein weithin sichtbares Zeichen. Die Anlage ist öffentlich begehbar konzipiert und kann mit der integrierten Aussichtsplattform auch eine neue Attraktion für einen alten Industriestandort werden.