
Biomassekraftwerk in Welzow
| Aufgabenstellung: | Diplomarbeit |
| Entwurfsverfasser: | Thomas Lieschke |
| Tätigkeitsbereich: | Lph. 1 – 3 |
| Bruttogeschossfläche: | ca. 12.000 m² |
| Bearbeitungszeitraum: | 2005 – 2006 |
Auszeichnungen/Preise:
- Nachwuchs-Architekturpreis für vorbildliche Gewerbebauten – Hypo Real Estate (2006)
- Sonderpreis – Studentenförderpreis Bund Deutscher Baumeister (2006)
- Lobende Erwähnung – Preis „Nachhaltige Architektur“ – Fassa Bortolo (2008)
„Als zukunftsweisende Nachnutzung für die Flächen des Tagebau Welzow-Süd, wird der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zur Energiegewinnung vorgeschlagen. Die neuen Energieflächen versorgen ein dezentrales Netz aus Biomassenkraftwerken.
Das Biomassekraftwerk Welzow zeigt exemplarisch die Integration dieser Anlagen in die Umgebung. Auf einer gemauerten Basis gliedern sich in einer klaren orthogonalen Zuordnung die Funktionseinheiten der Anlage, wie Kraftwerktechnik, Biomassenlager und Besucherzentrum. Durch einen verglasten Stahlskelettriegel wird die Technik nach außen sichtbar gemacht.
Die Arbeit zeigt nicht nur, wie Braunkohlegebiete auch nach dem Abbau wieder als Energieflächen genutzt werden können, sondern auch beispielhaft, wie die Nutzung neuer Energieträger durch eine klar strukturierte Architektur nach außen hin sichtbar gemacht werden kann.“
(Beurteilung der Jury – Studentenförderpreis)